Präqualifizierung


Um als Zweithaar-Spezialist Haarteile und Perücken mit den Krankenkassen abrechnen zu können, benötigt der Leistungserbringer eine IK-Nummer, eine Zulassung über das Präqualifizierungsverfahren, und einen Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen.

Das Präqualifizierungsverfahren ist das Zulassungsverfahren, um als Leistungserbringer den Nachweis zu erbringen, dass man die Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel erfüllt. Die Kriterien für das Präqualifizierungsverfahren sind je nach Leistungserbringergruppe unterschiedlich und werden für jeden einzelnen Leistungserbringer über die Präqualifizierungsstellen geprüft.

Wie und wo kann man sich präqualifizieren lassen? Es gibt in Deutschland eine Reihe von Firmen, die die Zulassung prüfen und die entsprechende Bescheinigung ausstellen. Wir empfehlen unseren Mitgliedern gerne die „PQS“.
Auf deren Homepage www.pqs-hilfsmittel.de findet man alles Wichtige rund um die Zulassung, vom Antrag (kann dort runtergeladen werden) über die Ansprechpartner und deren Kontaktdaten bis hin zur Verfahrensdauer. Über das Formular wird unter anderem abgefragt, ob der antragstellende Betrieb sowohl die fachlichen als auch räumlichen Voraussetzungen erfüllt. Dies muss anhand von Meisterbrief, Fotos und Bauplänen belegt werden. Darüber hinaus müssen jedoch noch viele weitere Angaben gemacht werden.