Brustkrebs. Haarausfall. Perücke.


Die Diagnose Brustkrebs ist für viele ein Schlag ins Gesicht, nur wenige Frauen können wirklich gut damit umgehen. Viele Fragen und Ängste beschäftigen die Betroffenen, und auch die Familie hat mit der Krankheit zu kämpfen. Neben den physischen Folgen leiden die meisten auch psychisch darunter, dass sich ihr Aussehen verändert. Haarausfall, meist als Folge einer Chemotherapie, ist einer der Angst einflößenden Faktoren, der den Umgang mit der Krankheit erschwert und vor dem sich besonders Frauen fürchten; viele möchten sich nicht einmal mehr in der Öffentlichkeit zeigen. Auch wenn der Arzt die Sprache auf Haarersatz bringt, ist das Thema „Perücke“ für die meisten schwierig, einige lehnen Zweithaar aus Angst vor unnatürlicher Optik sogar völlig ab. Hier kompetenter Ansprechpartner zu sein, ist eine der Aufgaben des BVZ, der über Haarersatz und entsprechende Zweithaar-Spezialisten informiert. Krebspatien­ten kann das Krankheitsbild mit gut gemachtem Haarersatz erleichtert werden, Betroffene erhalten ein Stück ihres „alten Lebens“ zurück. Durch perfektes Anpassen der Größe, richtige Farbauswahl und individuellen Schnitt wird die Perücke zum Unikat. Die meisten Beispiele zeigen, dass Frauen mit gut gemachtem Haarersatz einen großen Teil ihrer Lebensfreude zurückgewinnen und die Chemotherapie leichter und optimistischer überstehen. Die dem BVZ angeschlossenen Mitglieder stehen auch beratend zur Seite, um die Kosten mit der Krankenkasse abzustimmen und übernehmen sogar die direkte Abrechnung mit den Kassen. Von Haarausfall Betroffene können ihre Situation durch den Gang zum Zweithaar-Spezialisten spür- und sichtbar erleichtern, sie müssen zumindest nicht unter den optischen Folgen der Diagnose Krebs leiden.
 

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